Stand: März 2026
Bitte lesen Sie diese AGB sorgfältig durch, bevor Sie Saife nutzen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen
Saife UG (haftungsbeschränkt)
Hohegrabenweg 40
40667 Meerbusch, Deutschland
Vertreten durch die Geschäftsführerin: Ruth Monika Maria Ernst
Handelsregister: Amtsgericht Düsseldorf, HRB 25358
E-Mail: team@saife.technology
(nachfolgend „Anbieter")
und dem Nutzer (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung des KI-gestützten Inhaltsfilterungsdienstes Saife, abrufbar unter https://saife.technology.
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt deren Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Der Vertrag kommt wie folgt zustande:
Der Vertragstext wird beim Anbieter gespeichert und ist dem Kunden nach Anmeldung über sein Konto zugänglich.
Für Bildungseinrichtungen und andere Kunden, die den Dienst als datenschutzrechtlich Verantwortliche einsetzen, setzt die Freischaltung des Dienstes zusätzlich den Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags voraus (siehe Ziffer 9).
Saife ist eine KI-gestützte Inhaltsfilterung als Safari-Erweiterung, die:
Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99,9 % im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartung sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (z. B. höhere Gewalt, Störungen bei Drittanbietern).
Saife ist bestimmt für:
Der Kunde darf insbesondere NICHT:
Bei Verstößen ist der Anbieter berechtigt, das Konto nach Abmahnung zu sperren oder zu kündigen.
Für den Einsatz in Schulen und Organisationen gilt zusätzlich:
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro (EUR) und sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben und ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung).
Aktuelle Tarife:
Der Anbieter kann die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen vor dem nächsten Abrechnungszeitraum ändern. Der Kunde hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung.
Der Vertrag wird für die gewählte Laufzeit (in der Regel ein Jahr) geschlossen. Er verlängert sich automatisch um jeweils den gleichen Zeitraum, wenn er nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular finden Sie auf unserer Seite Widerrufsbelehrung.
Bei Verträgen über die Bereitstellung digitaler Inhalte bzw. digitaler Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 4 und 5 BGB).
Der Anbieter haftet unbeschränkt für:
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung der Höhe nach begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für:
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Setzt der Kunde den Dienst als datenschutzrechtlich Verantwortlicher ein (insbesondere Bildungseinrichtungen und Unternehmen, die Daten ihrer Nutzer verarbeiten lassen), schließen die Parteien vor Nutzungsbeginn einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO. Der Auftragsverarbeitungsvertrag einschließlich der Liste der Unterauftragsverarbeiter und der technischen und organisatorischen Maßnahmen wird dem Kunden im Rahmen des Bestellprozesses bereitgestellt. Die Freischaltung des Dienstes erfolgt erst nach Abschluss des Auftragsverarbeitungsvertrags.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB zu ändern, soweit dies unter Berücksichtigung der Interessen des Anbieters für den Kunden zumutbar ist. Über Änderungen wird der Kunde mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf diese Rechtsfolge hinweisen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht zwingende Bestimmungen des Rechts des gewöhnlichen Aufenthaltsorts des Verbrauchers entzogen werden.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters. Im Übrigen richtet sich der Gerichtsstand nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) teilzunehmen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Fragen zu diesen AGB?
Kontaktieren Sie uns unter team@saife.technology
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